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Flugbranche stark in Bedrängnis – vom Traumberuf zur nächstmöglichen Alternative?

Corona hat eine wirtschaftliche Dauerbelastung hervorgerufen und große Herausforderungen nach sich gezogen.  Stark betroffen ist vor allem die Flugbranche. Schon viele Fluggesellschaften mussten seit letztem Jahr Insolvenz anmelden und sind vom Markt verschwunden. Was passiert nun mit den Menschen, die ihren Job aufgeben mussten?

Durch die weltweit starken Einreisebeschränkungen und die drastisch sinkende Anzahl an Passagieren ist die Reisebranche in die Krise gestürzt. Die sinkende Nachfrage liegt außerdem auch daran, dass die verpflichtenden Corona Tests, sowohl für Ein- als auch Ausreise, teilweise sehr teuer ausfallen. Hinzu kommt auch eine anschließende häusliche Quarantäne-Pflicht von mind. 10 Tagen. Dies bedeutet vor allem für Dienstleister, bei denen die Anwesenheit auf der Arbeit essentiell ist, einen Stillstand, den man sich derzeit kaum leisten kann.

Im Jahr 2020 gab es weltweit rund 65% weniger Flugpassagiere als ursprünglich prognostiziert. Einige Fluggesellschaften können sich durch hohe Staatshilfen über Wasser halten, für andere bedeutete es das Ende. Nicht nur die Fluggesellschaften mussten Abschied nehmen, auch Tausende Piloten und Flugbegleiter haben ihren Job durch die Pandemie verloren.

Viele von ihnen leiden immer noch psychisch unter dem bitteren Schock und müssen sich nun nach neuen Optionen umsehen. Für die meisten heißt es, von Null anzufangen, eine neue Ausbildung oder ein neues Studium zu beginnen. Einige Flugbegleiter und Piloten sind sogar vom Flugzeug auf die Schiene umgeschult worden und sind nun Zugbegleiter, es gilt für sie: „besser weniger zu verdienen, als Garnichts zu verdienen“ Mit Corona noch tiefer in die Krise: Was vom Traumberuf Pilot noch übrig geblieben ist (rnd.de). Die Existenzsorgen werden immer stärker und rücken näher.

Die einst lukrative Branche hat eine starke Wendung eingenommen. Trotz starkem Rückgang der Flugbranche versuchen sich die betroffenen Piloten und vor allem Flugbegleiter eine professionelle Beratung zu finden, um sich ggf. neu -bzw. umzuorientieren. Alleine kann man so eine herausfordernde Situation nämlich schwer überwinden und gerade deswegen ist ein unumschränkter Umgang essentiell.

Wir, JobCoaching, hatten bereits die Möglichkeit mehrere Flugbegleiter coachen zu dürfen und sie mithilfe unterschiedlicher Methoden und Kompetenzanalysen zu unterstützen. Eines der Kompetenzanalysen ist der „ProfilPASS“, der im folgenden Interview näher erläutert wird. Es handelt über die Auswirkungen der Pandemie auf die Flugbranche im Zusammenhang mit unserem Coaching.

A: Wie sieht denn die aktuelle Situation in Ihrem Unternehmen aus? Was können Sie beobachten hinsichtlich der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Arbeitslosigkeit in der Flugbranche?

JobCoaching: Wir nehmen seit etwa einigen Monaten wahr, dass vermehrt Flugbegleiter*innen unsere Coachings besuchen. Dies ist auch verständlich, wenn man sich die Flugreisen anschaut, die seit Corona stark reduziert sind. Dementsprechend werden auch immer mehr Arbeitskräfte fristlos gekündigt und stehen dann plötzlich verzweifelt ohne Job da.

A: Das muss wohl eine herausfordernde Zeit sein! Mit welchen Wünschen oder Erwartungen besuchen euch denn die Flugbegleiter?

JobCoaching: Die meisten bzw. eigentlich alle Flugbegleiter*innen, die als Klient*innen zu uns kommen, wünschen Unterstützung bei der beruflichen Um- oder Neuorientierung. Wobei das für viele einen wirklichen Einschnitt bedeutet, denn Flugbegleiter*in zu sein, ist oft mehr als nur ein „Job“, es ist ein Traumjob, ein Lebensziel, die Möglichkeit zu reisen und vieles mehr. Am Boden bleiben zu müssen ist für viele eine frustrierende Vorstellung aus der sie schnell entkommen wollen.

A: Gibt es denn eine bestimmte Strategie, die ihr nutzt, um eure Ziele bei den Klienten erreichen zu können?

JobCoaching: Allerdings! Eine gute Möglichkeit im Coaching, bei dem es um Um- bzw. Neuorientierung geht, ist die Kompetenzanalyse-Methode „ProfilPASS“, eine biographische Reflexionsmethode. Mit dem „ProfilPASS“ werden nicht nur berufliche, sondern auch alle außerberuflichen Lebensbereiche systematisch erfasst und dargestellt. Für die Klient*innen ist es in der Regel sehr erholsam und anregend, zurückschauen zu dürfen und verborgene Kompetenzen sowie andere, z. B. auch frühere Interessen (wieder-)zu entdecken.

Natürlich wird auch mit den beruflichen Kompetenzen gearbeitet. Einige davon sind in anderen Arbeitsbereichen hilfreich oder notwendig und so auch in anderen Berufsfeldern nützlich. Man spricht hier von transferierbaren Kompetenzen. Am Ende der Arbeit mit dem „ProfilPASS“ haben wir ein Kompetenz -und Potenzialprofil für die Klient*innen erstellt.

A: Das hört sich sehr spannend an! Also kann man zusammenfassend sagen, dass ihr als JobCoaching-Agentur bei der persönlichen Neustrukturierung, bei der Kompetenz- und Potentialanalyse und bei der Arbeitsplatzsuche unterstützt.

JobCoaching: Ganz genau. Niemand sollte so stark unter den Folgen der Krise betroffen sein. Genau deswegen sind wir die richtigen Ansprechpartner und lassen unsere Kunden den richtigen Standort und das klare Ziel entwickeln.

Haben Sie weitere Fragen? Senden Sie uns diese gern an 

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